Fytocell®

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Fytofoam Fytocell Mountain Flakes 3








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Fytocell Potting soil mixtures, substrates, and other growing media


Auf Produkten aus dem Hause Aqua Resins Technologies und Resins Agro werden heute Blumen und Gemüse gezüchtet. Das Substrat Fytocell in Form kleiner Chips oder einer Matte bildet den Untergrund für üppiges Wachstum. Die kleinen, offene Zellen des schwammartigen Gewebes sorgen für optimale asserspeichermöglichkeiten. Das Substrat bleibt auch bei niedrigem pH-Wert sehr stabil und ist auch dort einsetzbar, wo ein niedriger pH-Wert gewünscht ist. Pflanzen, die auf Fytocell wachsen, haben ein besonders fein verzweigtes Wurzelwachstum und somit eine größere Wurzeloberfläche. Das wiederum sorgt für eine verbesserte Aufnahme von Nährstoffen.



Fytocell® bewirkt eine Verbesserung
Fytocell Pottins Soil Buddleja 3des Porenvolumens
der Wasserspeicher- und Luftkapazität
der Wurzelquantität und -qualität
der Entwässerung und des Wachstums

Zusammensetzung und EigenschaftenLogo 3 salad crops 2, Hydroponics, Fytocell, grow bag, soil less culture, substraat, medium,  Bio-Espuma










Fytocell besteht aus einem aufgeschäumten Aminoplast-Harz, das unter Zugabe eines Härters und einem Druck von 5 bar hergestellt wird. Es entsteht eine leichte und schwammartige, jedoch stabile Substanz. Somit kann enorm viel Feuchtigkeit ohne erheblicher Raumveränderung aufgenommen werden. Zusätzlich trägt das Produkt einer Lockerung des Bodens bei.
Fytocell ist keineswegs mit Styropor oder anderen Zuschlagstoffen vergleichbar - es ist biologisch völlig abbaubar und damit umweltfreundlich.

Es ist für eine Verbesserung von Mineralböden und Tragschichten hervorragend geeignet. Auch als möglicher Torfersatz und Zuschlagstoff für Substrate und Blumenerden ist dieses Produkt positiv zu bewerten.

  • biologisch abbaubar in ca. 8 bis 10 Jahren
    steril und inert (chemisch: reaktionsarm)
    umweltfreundlich
    geringes Gewicht
    einfache und zweckmässige Verarbeitung in Form von Schaum oder als Flockenware
    statische gesicherte Verbesserung der Wasserspeicherkapazität bis zu 60Vol.%
    die Wiederbenetzbarkeit ist günstiger zu bewerten als bei Torf
    die Strukturen sind durchwurzelbar



Projekt: Einsatz von inerten Substraten „Fytocell“ im Gewächshaus
Projektleiter: Prof. Dr. agr. Fritz-Gerald Schröder, Frau Förster
Projektlaufzeit: 07/2004 – 08/2004
Auftraggeber/Förderer: Resins Agro b.v., NL Boven-Leeuwen
Kurzfassung:
  • Zur Verbesserung des Wurzelraumes werden für hydroponische Verfahren im GWH neue
    Substrate entwickelt und getestet. Das Substrat ‚Fytocell‘ besteht aus Formaldehyd-Harz, mit
    vollkommen neuen Eigenschaften. Die Wasserverteilung ist sehr gleichmäßig, der Luftaustausch
    ist sehr gut, so dass kein Sauerstoffmangel eintreten kann. Im GWH der HTW wurden
    Vorversuche mit Gurke durchgeführt.


Substraten bei Cucumis sativus L.
H. Knaack und F.-G. Schröder
Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Fachbereich Landbau/Landespflege,
Pillnitzer Platz 1, 01309 Dresden
knaack.h@gmx.de
Die Optimierung der Gasgehalte im Substrat spielt im hydroponischen Anbau aktuell eine
zunehmende Rolle, da sie eines der letzten Mittel für eine weitere Ertragssteigerung darstellt.
Durch die Entwicklung optischer Sauerstoffsensoren in robusten Gehäusen sollte es zukünftig
möglich sein, die Klimasteuerung um die Regelung der Sauerstoffgehalte im Wurzelraum der
Pflanzen zu erweitern. Zu diesem Zweck wurden in den Versuchsgewächshäusern der HTWDresden
Sauerstoffmessungen bei verschiedenen Substraten durchgeführt, um deren Eignung
für den hydroponischen Anbau zu untersuchen und ansatzweise einen Überblick über die
Sauerstoffverteilung in den Substratmatten zu schaffen.
Die Messungen wurden bei veredelten Gurken (Cucumis sativus L.) durchgeführt, welche auf
Substratmatten bzw. in Pflanzcontainer kultiviert wurden. Als Substratmatten kamen dabei
Steinwollmatten, Fytocell-Schaummatten, Fytocell-Granulatsäcke sowie Kokosfasermatten
zum Einsatz, während bei den Containern Topfsubstrat der Firma Stender
(Torf) sowie Elitekompost der Firma Schneider Ökologie eingesetzt wurden. Die Pflege sowie
die Klimasteuerung wurden nach den Richtlinien der sächsischen Landesanstalt für
Landwirtschaft durchgeführt. Für die Sauerstoffmessung kamen Sensoren vom Typ PSt3 der
Firma PreSens zum Einsatz, zudem wurde in den Substratmatten stichprobenweise mittels
eines Dräger Multiwarn II die Kohlendioxidkonzentration gemessen. Für die Gasmessungen
wurden die Substrate mit jeweils drei Gassammelzellen in diagonaler Anordnung präpariert,
wodurch genormte Messbedingungen erzielt werden sollten.
Die Auswertung der Ergebnisse zeigte, dass bedingt durch die unterschiedlichen Substratstrukturen
und –eigenschaften verschiedene Sauerstoffverteilungen im Substrat hervorrufen.
Die Sauerstoffgehalte waren im Vergleich zu den de facto Standardsubstraten Steinwolle bzw.
Torf bei der eingesetzten Bewässerungsstrategie nicht geringer. Die durchgeführten Ertragsund
Wachstumsmessungen wiesen ebenfalls sehr ähnliche Werte auf.
Der Einsatz dieser alternativen Substrate im hydroponischen Anbau birgt auf Grund dieser
Ergebnisse keine Produktivitätsnachteile. Durch Optimierung der Klimaführung auf die Eigenschaften
der Substrate ist eventuell noch von einer Leistungssteigerung auszugehen.

Summary Report

Schaumprodukt gibt Boden Wasser und Luft


  • Ein Zusatz an die Pflanzenerde, ob im Beet oder im Topf, verbessert oftmals die Qualität. Fytocell ist so ein bodenverbesserndes Produkt. Die ersten Erfahrungen mit diesem organischen Schaumprodukt sind positiv. Der Boden enthält mehr Wasser und Luft, die Pflanzen entwickeln mehr Wurzeln und wachsen besser.

    Das niederländische Forschungsinstitut für die Baumzucht hat im letzten Jahr eine Untersuchung der Anwendungsmöglichkeiten und Auswirkungen von Fytocell als bodenverbesserndes Material für Freilanderde und Pflanzenerde durchgeführt. Wie sich herausstellte, besitzt Fytocell einige Eigenschaften, die einen positiven Beitrag zur Produktion und Qualität der Pflanze liefern.

    Fytocell ist ein aufgeschäumtes Aminoplast-Harz mit einem speziellen Härtungsmittel. Die leichte, sehr stabile, schwamm-ähnliche Substanz hat ein Trockengewicht von 10 bis 30 kg/m3. Der produzierte, gehärtete Schaum kann in den Boden gefräst oder zu Flocken zerkleinert werden, die dann in die Erde oder Pflanzenerde gemischt werden. Dieses Schaumprodukt kann auch mit speziell entworfenen mobilen Anlagen vor Ort zubereitet werden.


Forschung